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Erziehung

Ist ein antiautoritärer Erziehungsstil die richtige Erziehungsmethode?

Wenn Kinder gut erzogen werden, werden aus ihnen später in der Regel eigenständige, selbstbewusste Menschen, die den Aufgaben des Lebens gewachsen sind. Es gibt zahlreiche Erziehungsstile, wobei der demokratische Erziehungsstil mittlerweile in den Vordergrund gerückt ist. Früher stand hingegen ein autoritärer Erziehungsstil im Mittelpunkt. Kinder wurden dabei schon wegen kleiner Vergehen und Fehler streng bestraft und gemaßregelt. Viele Kinder wurden sogar körperlich gezüchtigt. Heute ist bekannt, dass der autoritäre Erziehungsstil nicht sinnvoll ist. Schlagen wurde auch gesetzlich längst verboten. Als Pendant zur autoritären Erziehung entstand in den 70er Jahren der antiautoritäre Erziehungsstil.

Die antiautoritäre Erziehung

Die antiautoritäre Erziehung unterscheidet sich von sämtlichen anderen Erziehungsstilen. Wie in einem Artikel auf bambiona.de zu lesen gibt es bei der antiautoritären Methode kaum Regeln. Antiautoritäre Eltern setzen sich vielmehr zum Ziel, dem Kind möglichst viele Entscheidungsmöglichkeiten offen zu halten. Generelle Verbote gibt es nicht. Dazu muss man wissen, dass die antiautoritäre Lebensform aus den Studentenbewegungen der 68er Jahre hervorgeht. Zu dieser Zeit wollten junge Eltern ihre Kinder anders erziehen, als sie selbst von ihren Eltern erzogen wurden.

Die antiautoritäre Erziehung wird heute kaum noch praktiziert

Natürlich gibt es vereinzelt auch heute noch einige private Schulen und Kindergärten und auch Eltern, die Kinder antiautoritär erziehen. Doch im großen Ganzen wird der rein antiautoritäre Erziehungsstil heute eher kritisch betrachtet. Denn Kinder, die eine solche Erziehung ohne jegliche Verbote genossen haben, neigen als Erwachsene häufig zum Egoismus. Antiautoritär aufgewachsenen Kindern fällt es zudem schwer, sich im Kindergarten und in der Schule anzupassen, weil in diesen Einrichtungen der demokratische Erziehungsstil vorherrscht, der zwar ebenfalls gewaltfrei ist, aber nicht gänzlich ohne Regeln auskommt.

Wer sein Kind richtig erziehen möchte, aber nicht weiß, wie der demokratische Erziehungsstil aussieht, findet heute vielfach kompetente Unterstützung. Gerade Beratungsstellen von kirchlichen und sozialen Einrichtungen sowie Jugendämter und Lehrer bieten Hilfen zur Erziehung an. Rat geben auch zahlreiche gute Ratgeber und Bücher. Oft ist es auch hilfreich, sich mit anderen Eltern auszutauschen und sich gegenseitig in Erziehungsfragen zu unterstützen.

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