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Roland Erb: Trotz aller feindlichen Nachricht

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Roland Erb
Trotz aller feindlichen Nachricht
Gedichte
Reihe Neue Lyrik – Band 7
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Hrsg. von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
poetenladen Herbster 2014
Gebundene Ausgabe 128 S. | 16.80 €
ISBN 978-3-940691-60-6

 

Roland Erb, 1943 in Thüringen geboren, lebt als Autor, Lektor und Übersetzer in Leipzig. Nach seinem erster Gedichtband Die Stille des Taifuns (Aufbau Verlag 1981) erhielt er ein mehrjähriges Publikationsverbot. 1995 veröffentlichte er den Gedichtband Märzenschaf, des Weiteren sind von ihm Erzählungen, Essays und zahlreiche Übersetzungen erschienen.

In der Reihe Neue Lyrik meldet er sich mit neuen Texten zurück. In seinen Gedichten verfängt sich Geschichte, lagert sich ab. Und in den Ablagerungen erst wird sie sichtbar, verliert sie das Flüchtige und erhält erneut und verstärkt Gegenwart.

 

Stimmen zum Buch

Nach langer Zeit ist nun endlich ­ unter dem äußerst passenden Titel „Trotz aller feindlichen Nachricht“ ­ ein neuer Band mit Gedichten Roland Erbs erschienen. …
Der Sprecher dieser Gedichte ist einer, der sehr genau hinschaut auf die Schichten der Geschichte und aufmerksam macht auf die Nahtstellen zwischen den großen und den kleinen Verwerfungen und Erschütterungen darin. Er tut das in einem sehr leisen, schlichten, bisweilen beiläufigem Ton.
Signaturen | Uwe Hansen

Die Gedichte von Roland Erb leben von ungewöhnlich einfachen aber starken Bildern, die sich einprägen.
Heinz Weißflog, in Ostragehege, 2015 (Nr.75)

Roland Erbs Melancholie besitzt nichts Romantisches, nichts Süßlich-Träumerisches. Ihr eignet eher etwas Widerständiges, fast Störrisches.
Jürgen Israel, in Signum, Winter 2016


Prometheus steinalt
Er erwachte, es war kalt
und verdrießlich,
ungeschaffen die Stadt wie am
frühesten Tag,
über der endlosen Fläche
Land und Meer
nichts als kreischende Möwen,
abstoßende wächserne Halme
und Blätter.
Keiner,
der ihn geheißen hätte,
was zu beginnen und
wie.

Taumelnd schritt er,
die Augen reibend,
übers stumpfe Gelände hin.

 

Aus: Trotz aller feindlichen Nachricht


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