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poetin 23

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Literaturmagazin
poetenladen, Herbst 2017
216 Seiten, 9,80 Euro
ISBN 978-3-940691-87-3
Gefördert durch die Kulturstiftung
des Freistaates Sachsen

 

Wenn es in den Gesprächen dieser Ausgabe  um Literatur und Reichtum geht, mag man an die schwierigen Bedingungen denken, unter denen viele Autorinnen und Autoren arbeiten. Reichtümer jedenfalls, so die VS-Vorsitzende, verdienen Schreibende nicht. Aber hinter dem Begriff öffnen sich noch andere Welten, nicht zuletzt die der Worte, deren besonderer Reichtum nicht weniger wird, wenn man ihn teilt. Neben einem prägnanten Prosateil finden sich in dieser Ausgabe drei lyrische Einblicke, darunter Entdeckungen aus dem Wettbewerb der Stuttgarter zwischen/miete sowie neue Texte internationaler Dichterinnen.

»Die Kreativen bilden den Anfang der Wertschöpfungskette, ohne ihre Leistung gäbe es überhaupt keine Erträge.«
Eva Leipprand

»Du musst immer jonglieren.«
Annett Gröschner

»Sich dieses Herumlaufen am frühen Nachmittag herausnehmen zu können, das ist Reichtum. Wie viele amüsante, wunderbare, abstoßende, unglaubliche Begegnungen ich da tagtäglich habe.«
Eva Roman

»Marx sagt, die bürgerliche Klasse, das kapitalistische Begehren, erzählt sich selber eine Geschichte, um das eigene Treiben zu legitimieren.«
Lars Bullmann

 

EDITORIAL

Die 23. Ausgabe präsentiert sich als Poetin mit buntem Haar – eine Strähne für jede Ausgabe. 23-mal ein Spektrum literarischer Stimmen. Und auch beim 23. Mal geht es vielstimmig zu: Dichterinnen aus Lettland, Argentinien, Slowenien, Indien und der Türkei kommen zu Wort. Daneben stehen fünf Entdeckungen aus dem jungen Literaturwett­bewerb der Stuttgarter zwischen/miete. Wie immer zum Auftakt ein spannender Einblick in die junge deutschsprachi­ge Erzählliteratur. 

In den Gesprächen über Literatur und Reichtum finden sich viele Parallelen, wenn es darum geht, Facetten des Reichtums zu benennen. Die beschwichtigende Formel arm aber glücklich, die uns im Mär­chen begegnet, ist ein Konzept, dem niemand traut, doch gilt zu­gleich, dass Reichtum nicht allein im Materiellen zum Vorschein kommt. Eine der wichtigsten Ressourcen, die Zeit, lässt sich kaum über das biologische Maß dehnen. Auch Freundschaften, das Schreiben und Lesen sind Aspekte einer bereichernden Vielfalt. Das Per­formancekollektiv Pik7 sieht jenen Reichtum als schönsten an, den man teilen kann, ohne dass er weniger wird: Hierzu gehören Phänomene der Natur ebenso wie die Texte, die uns begeistern.


INHALT

Geschichten

Nikolas Hoppe: Joseph 8
Doris Konradi: Verwischte Porträts 17
Tatjana van der Beek: Sternkinder 22
Jule Sonnentag: Krokodile 27
Janine Adomeit: Die Grönländerin 36
Johannes Koch: Das Kind, das blinkt 42
David Fuchs: Superkräfte 48
Anna Katrien Liedmeier: Gehen 53

Gedichte

Augusta Laar: Supernova 62
Franziska Wotzinger: peng peng 68
Christian Schloyer: Jump ’n’ Run 73

Gedichte. International

Einleitung: Augusta Laar 80
Anja Golob: Napoka / Rissig 82
Liāna Langa: Viņa guļ / Sie schläft 90
Zulema Moret: Cazadora de Sueños / Traumfänger 99
Rati Saxena:  My Sheet / Mein Leintuch 106
Gonca Özmen: Siz / Ihr 114

Gedichte. Entdeckungen

Einleitung 123
Steffen Bach: göttingen II 126
Nouria Behloul: Rua Luís de Camões 130
Julia Rüegger: Zehnfingersystem Herzschlag 134
Nasima Sophia Razizadeh: Herbstlied 137
Elisa Weinkötz: latenz 140

Gespräche. Literatur und Reichtum

Einführung und Statements
Das kapitalistische Begehren erzählt sich eine Geschichte 144
Fünf Gespräche
Die grauen Herren oder Bin ich reich? 148
Statements
Annett Gröschner im Gespräch mit Kathrin Bach 154
Es ist vollkommen klar, dass ich arbeiten muss, bis ich umfalle
Performancekollektiv Pik 7 im Gespräch mit Jan Kuhlbrodt 166
Reichtum und Glück
Eva Roman im Gespräch mit Katharina Bendixen 174
Die prekäre Lebenssituation prägt mein Schreiben
Lars Bullmann im Gespräch mit Florentine Emmelot 184
Literatur im Handgemenge
Eva Leipprand im Gespräch mit Andreas Heidtmann 198
Mit jedem Buch betrete ich einen neuen Raum

 

 

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