Ich bin halt so!

 

Vielleicht hast du diesen Satz auch schon einmal gesagt, als du dein Verhalten erklären oder rechtfertigen wolltest? Manchmal sehen wir ein Verhalten an uns und stellen vielleicht fest, dass es Gott nicht gefällt und wir es eigentlich gerne anders haben wollen. Aber anstatt selbst die Verantwortung für unsere Entscheidungen, Haltungen und Handlungen zu übernehmen, finden wir tausend Gründe, warum wir so sind, wie wir sind:

  • „Meine Hormone spielen verrückt.“
  • „Ich bin so erschöpft; ich kann einfach nicht normal reagieren.“
  • „Meine Arbeit ist so anstrengend, wenn ich nach Hause komme, bin ich einfach ungeduldig“
  • „Meine Geschwister sind schuld, das ich immer so wütend werde. Ich kann nicht anders.“
  • „Mein Chef hat mir ständig seine Verachtung gezeigt; er hat mein Selbstbewusstsein zerstört.“
  • „In meiner Familie haben wir das immer so gemacht. Über Probleme wurde nicht gesprochen – ich kann nicht über Schwierigkeiten sprechen.“
  • „Meine Eltern haben mich nie bestätigt, und ich konnte mich nie geliebt fühlen.“
  • „Meine Mutter und meine Großmutter waren depressiv; das liegt wohl in der Familie.“
  • „Meine Mutter war mir nie eine richtige Mutter; ich habe kein Vorbild gehabt, wie ich meine Kinder erziehen soll.“
  • „Das ist halt mein Charakter. Ich war schon immer so, und kann das nicht ändern.“

Die Lüge „Ich kann mein Wesen nicht ändern“ macht uns zu hilflosen Opfern von anderen Menschen und äußeren Umständen. Diese Aussagen zeigen, dass andere uns zu dem gemacht haben, wie wir sind. Wir sind Opfer und reagieren nur auf die Verletzungen, die andere uns zugefügt haben. Das bedeutet, jemand oder etwas anderes sei für unsere Art verantwortlich; wir hätten nicht mehr die Kontrolle über unser Wesen und unser Handeln.
Diese Lüge lässt uns keine Hoffnung, jemals anders zu werden.

Wenn wir auf die Geschichte von Eva schauen, sehen wir, dass weder Eltern noch ein Partner oder Kinder das Unglück der ersten Frau verursacht haben. Für die Probleme, die Eva in ihrer Ehe, Familie und Umwelt begegneten, konnte sie nichts und niemanden anklagen – nur sich selbst. Die Schwierigkeiten begannen in ihr. Eva traf eine einfache persönliche Entscheidung – niemand außer ihr war daran schuld. Diese Entscheidung stürzte sie in Unfreiheit und brachte ihr selbst, ihrer Familie und allen nachfolgenden Generationen unendliches Elend.

Der Teufel weiß, dass wir uns nie ändern werden, wenn wir glauben, wir könnten nichts für unsere Art. Dann bleiben wir gefangen.

Die Wahrheit ist, dass wir eine Wahl haben. Wir sind verantwortlich für unsere Entscheidungen.
Wir können durch die Kraft von Gottes Geist verändert werden.

Sobald wir die Wahrheit wissen und annehmen, können wir uns aus den Ketten unserer Vergangenheit, unserer Verhältnisse und sogar tief eingewurzelter Verhaltensmuster befreien.¹

Selbst Paulus hat erkannt, dass in ihm nichts Gutes ist und wie schnell das sündige Herz bereit ist das Böse zu tun, was man eigentlich nicht will (Römer 7, 16-25). Aber er zeigt Hoffnung in Jesus Christus. Durch Christus haben wir alle Mittel, so zu reagieren wie Gott es von uns möchte. 2.Petrus 1,3: „Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend..“

Es gibt also keine Ausrede. Gott möchte, dass wir unser sündiges Verhalten und die schlechten Gewohnheiten ablegen und dafür gute Eigenschaften anziehen.

Philippe 3,8-17
„Jetzt aber legt auch ihr das alles abZorn, Wut, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Mund. Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat; wo nicht Grieche noch Jude ist, weder Beschneidung noch Unbeschnittenheit, [noch] Barbar, Skythe, Knecht, Freier — sondern alles und in allen Christus.
So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr.
Über dies alles aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist.
Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar!
Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen. Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Epheser 4,25-32
Darum legt die Lüge ab und »redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten«, denn wir sind untereinander Glieder. Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn! Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe.
Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Sei ermutigt und lege schlechtes Verhalten ab. Veränderung ist möglich! 😀

 

Buchempfehlung: „Lügen, die wir Frauen glauben… und die Wahrheit, die sie frei macht“ von Nancy Leigh DeMoss.

 

¹Leicht verändert aus dem Buch „Lügen, die wir Frauen glauben... und die Wahrheit, die sie frei machtNancy Leigh DeMoss. S.66. CLV

suprcomonlineshop

Erstellt mit

 Einloggen

 |Ausloggen

 | Adminbereich| Ausloggen

suprS