Informatives zu Schlafsäcken

Phylosophie der Marke Grüezi+bag

Wieso alles grau oder blau. Hochwertige Schlafsäcke müssen nicht langweilig sein. Das war der Grundgedanke von Markus Wiesböck, der seit 1996 einen Outdoorladen in der Nähe von Rosenheim, also direkt an den Alpen, betreibt. Also fasste er alle seine Erfahrungen  aus 25Jahren Schlafsackverkauf und Testen zusammen und startete 2009 die eigene Schlafsack-Produktion mit

Schlafsäcken, die nicht langweilig sind und die Eigenschaften haben, die er im Lauf der Jahre aus Kundenwünschen zusammengetragen hat. (Bei uns kann der Kunde mitreden)

Informationen und Argumente für Schlafsäcke

Zuerst sich immer fragen:

  • Wofür setzt ich den Schlafsack ein? (Campen, Biken, Bergtour, Trekking, Festival oder ist er ein Nachbarschläfer)
  • Muß ich den Schlafsack tragen?
  • Wie kalt kann es werden? Wichtig „Kunden meinen immer bis -20, deshalb erfragen, welches Land zu welcher Zeit (wenn möglich Temperatur googeln) ein Schlafsack kann etwa 15-20 Grad überbrücken. Das bedeutet wenn er bis -20 geht ist er ab null Grad zu warm. Deshalb genau erfragen, wie kalt es wird. Die meisten Kunden suchen ein Allroundmodell, dafür eignet sich am besten Schlafsack bis um die 0 Grad. Wenn mehr benötigt wird, muss es im Gespräch herausgefunden werden.
  • Wird es feucht oder trocken? Kunstfaser oder Daune. (Wenn es sehr feucht wird, auch Biwaksack anpreisen)

ISOLATION

Je nach Einsatzzweck, Erfahrung, Konstitution und Wärmeempfinden muss man sich sehr individuell für einen Schlafsack entscheiden. Nur weil bei Jemand anders ein bestimmter Schlafsack gut „funktioniert“ muss er bei einem selbst nicht zwangsläufig ebenso gut „funktionieren“

Jeder Mensch hat individuell ein anderes Wärmeempfinden. D.h. Temperaturangaben (auch nach der EN 13537) sind nur als Orientierungswerte zu verstehen.

Isolationsvermögen / Temperaturbereich:

Ein Schlafsack gibt keine Wärme ab, er erhält dank seiner isolierenden Eigenschaften lediglich die vorhandene Körperwärme. Grundsätzlich gilt, dass ein Schlafsack die Wärme umso besser zurückhalten kann, je mehr Luft  im Schlafsack gespeichert werden kann (= großer Loft/Bauschkraft) und zugleich, je weniger die Luft im Schlafsack zirkulieren kann.

Es gibt verschiedene Faktoren für den Wärmeverlust beim Schlafen

  • Konvektion (= Luftaustausch)

Wärmeentzug durch Luftzirkulation (geöffneter Reißverschluß, nicht vorhandener/benutzter        Wärmekragen). Es mischen sich warme Luft aus dem Schlafsack mit kalter Umgebungsluft. Der Körper benötigt ständig neue Energie zum Erreichen einer gleich bleibenden Temperatur im Schlafsack. Das gilt analog, auch wenn der Schlafsack zu groß ist.

  • Radiation (= Strahlung)

Der Körper strahlt Wärme ab. Je besser ein Schlafsack diese Wärme reflektiert und speichert, desto weniger Energie benötigt der Körper zum Erreichen einer gleich bleibenden Temperatur im Schlafsack.

  • Evaporation (Verdunstung)

Jeder Mensch gibt über Nacht ca. ½ bis 1 Liter Feuchtigkeit ab.  Bleibt die Feuchtigkeit auf der Haut, entsteht Verdunstungskälte und der Körper versucht die Haut durch Wärme zu trocknen. Je trockener ein Schlafsack die Haut hält, desto mehr spart der Körper Energie.

  • Konduktion (Wärmeleitung)

Je weniger ein Material isolierende Eigenschaften hat, desto schneller kann Wärme abfließen, z.B. bei direktem Kontakt mit dem kalten Boden.

Ein guter Schlafsack soll den Wärmeverlust möglichst gering halten. Deshalb ist darauf zu achten, dass der Wärmeverlust über alle o.g. Faktoren möglichst gering ist.  Die verwendeten Materialien, die Konstruktion und Form des Schlafsacks haben deshalb direkten Einfluß auf das Isolationsvermögen.

Um eine neutrale Vergleichbarkeit der Temperaturangaben eines Schlafsäcke zu garantieren werden diese gemäß der EN 13537 nach einem einheitlichen Testverfahren ermittelt (eine auf 34°C erwärmte Gliederpuppe wird in einem klimatisierten Raum in den Schlafsack gelegt. Dann wird ermittelt, welche Energiezufuhr erforderlich ist um die Temperatur der 20 verschiedenen Körpersegmente stabil zu halten)

Bei den Temperaturangaben gibt es drei unterschiedliche Angaben:

 

  • Komforttemperatur T comfort
    Dieser Wert wird für eine „Standard-Frau“(25 Jahre, 60 Kg, 1,60m) berechnet, die gerade noch nicht friert.
  • Grenztemperatur T limit
    Dieser Wert wird für einen „Standard-Mann“(25 Jahre, 70 Kg, 1,73m) berechnet, der gerade noch nicht friert.
  • Extremtemperatur T extreme
    Dieser Wert wird für eine „Standard-Frau“(25 Jahre, 60 Kg, 1,60m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht bereits ein Risiko der Unterkühlung.

 

Als Orientierungswert beim Schlafsackkauf sollte der erste Wert (Komfortwert T Comfort grüner Bereich) dienen.

 

Din norm Temperaturbalken Schlafsäcke

Din norm Temperaturbalken Schlafsäcke

 Es gibt noch einen vierten Wert, den Maximalwert (T maximum). Das ist der Temperaturbereich, bei dem mananfangen würde, im Schlafsack zu schwitzen. Unter normalen Bedingen würde man den Schlafsack öffnen und als Decke benutzen.

FÜLLUNG / ISOLATION

Es gibt viele Möglichkeit Isolation zu erreichen, im heutigen „Outdoorbetrieb“ haben Sich Daunen- oder Kunstfaserschlafsäcke etabliert, das hängt hauptsächlich vom Einsatzgebiet ab, und ergibt sich aus den folgenden Eigenschaften der beiden Materialien.

Informationen zu Daunenschlafsäcke

 Die Daune ist ein Naturprodukt. Sie zeichnet sich durch ein hervorragendes Wärme (Isolationsvermögen)/Gewicht Verhältnis aus. Ein weiterer Vorteil ist das angenehme Schlafklima, das durch die feuchtigkeits-regulierenden Eigenschaften der Daune erreicht wird (nur in Verbindung mit atmungsaktiven Innen- und Außenstoffen!).

Sie lässt sich außerdem über einen kurzen Zeitraum extrem komprimieren, ohne ihre Eigenschaften zu verlieren. Das dadurch entstehende Packvolumen, sowie das o.g.  angesprochene Iso-Gewichts -Verhältnis macht Sie besonders für den Alpinen Einsatz interessant.

Daunen – hier ist das so genannte Daunenbällchen gemeint, ein punktförmiger Kern mit dreidimensionalen Verästelungen – werden nie alleine verwendet sondern immer zusammen mit Stützfedern. Diese bilden ein stabile „elastisches„ Matrix, in der sich die Daunen entfalten. Das drückt sich in einem Mischverhältnis aus, z.B.:  80% Daunen 20% Federchen. Das Verhältnis wird je nach Einsatzbereich und Preis-Leistungsverhältnis festgelegt.

Viele vergessen dass die Qualität der Federchen fast genauso wichtig ist wie die der Daune. Sind z.B. Die Federchen spröde und die Keile gesplittert ,schneiden die scharfen Kielreste den Stoff und die Nähte auf.

Mischung Daune/Feder

–       50% / 50% =  Bettwäsche, günstige Schlafsäcke. Keine Gewichtsrelevanter Einsatz. Geringere Isolation.

–       60% / 40% =  Camping Einsteiger. Günstige Schlafsäcke.

–       70% / 50 % = Gute Camping Schlafsäcke. Robuster Aufbau, teilweise Entendaune.

–       80% / 20% =  Alpine Einsteigermodelle, teurere Modelle. Besseres Gewicht/Isolationsverhältnis. Fast nur Gänsedaune.

–       90% / 10% =  Top – Alpinschlafsäcke. Teuer. Pflegeintensiver. Sehr gute  Gewichts/Isolationsverhältnis. Gänsedaune.

Die Bauschkraft, d.h Isolatiosnfähigkeit der Dauen wird in CUIN angegeben. Die Bauschkraft (engl. Fill power) ist ein charakteristisches Maß für Daunen und andere Polsterstoffe, das angibt, welches Volumen eine bestimmte Masse des Stoffes nach einiger Zeit der Kompression einnimmt.

Eine im Handel übliche Einheit ist das angloamerikanische Kubikzoll pro Unze (engl. cubic inches per ounze, kurz in³/oz oder cuin für cubic inches). Gemessen wird, z.B in der US Norm 2000 in einem Glaszylinder DM 241mm (Kompression 68,3 g) indem eine Unze (≈ 28 g) der Daunenmischung im Messzylinder für 24 Stunden zusammengepresst wird. Anschließend wird das Volumen gemessen, auf das sich die Probe ausdehnt und in inches (1 inch³ ≈ 16,4 cm³) angegeben. EN und amerikanische Norm weichen leicht voneinander ab, die Ergebnisse sind aber vergleichbar (EN 284mm DM, 94,25 g Masse. Daunengewicht 30g – IDFB testing regulations)

Je höher der Bauschkraft-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung im Verhältnis zum Packvolumen. Die Fill Power ist ein Qualitätsmaßstab, aber nicht der Einzige.

–       400 – 500 cuin sind gut und für viele Anwendungen ausreichend.

–       500 – 600 cuin ist schon ein oberer Wert, bei Entendaunen ist die Grenze hier erreicht.

Die Modelle mit 600 cuin sind preislich schon deutlich teurer.

–       600 -700 cuin sollte ein hochwertiger Daunenschlafsack haben. Allerdings ist hier schon etwas mehr Pflege angesagt.

–       700 – 750 cuin ist Spitzenprodukt.

–       Über 800 cuin oder sogar darüber werden nur selten erreicht. Laut IDFB (2003 NEWS) ist die Nachfrage deutlich größer, als das naturgemäße Angebot.

 

Die Reinheit (nach der Wäsche und Aufbereitung) der Daune wird durch die sogenannte Sauerstoffzahl (Oxygen Number) angegeben. Eine höhere Nummer bedeutet organische Rückstände, evtl. sogar Bakterien. 1,6 bis 3,2 sind sehr gute Werte, Der höchste noch geduldete Wert beträgt 10.

Ein weiterer Wert ist die „Turbidity Nr und der Öl-Fettgehalt, sowie der PH Wert. Diese Werte tauchen meist nicht in den Beschreibungen auf, da Sie sich je nach Anwender und Waschverhalten ändern können.

Des Weiteren spielt noch die Herkunft der Daune eine Rolle. Gänsedaunen sind in der Regel größer als Entendaunen, d.h Ihre dreidimensional Struktur ist größer, kommen die Tiere aus kälteren Regionen auch dichter, wie die von Tieren aus südlicheren Gefilden.

1 kg Daunen enthalten zwischen 500 000 und 1000 000 Daunen.

Grundsätzlich sind Daunen, objektiv gesehen sehr robust – auch was Feuchtigkeit angeht. Allerdings verlieren Sie diese Eigenschaft etwas durch die Prozedur der Reinigung und Aufbereitung zu Schlafsackdaunen. Das bedeutet, daß Daunen im Gegensatz zu Kunstfaserschlafsäcken etwas empfänglicher sind, was die Feuchtigkeit betrifft. Es kann vorkommen, dass die Daunen in bestimmten

Situationen mehr Feuchtigkeit aufnehmen und verklumpen können.  Somit erzeugen diese dann keinen Loft mehr = reduziertes Isolationsvermögen.

Deshalb ist es notwendig, einen Daunenschlafsack so oft wie möglich zu lüften, in extremeren Fällen zu trocknen. Im Winter bzw in Dauerfrostregionen ergeben sich oftmals Probleme mit Daunenschlafsäcken. Die Ausdünstungen des Körpers werden von den Daunen gespeichert und gefrieren dort. Ein Trocknen ist kaum möglich. Nach einiger Zeit verklumpen die Daunen und verlieren ihre Isolationsfähigkeit.

Das Problem kann aber durch die Wahl geeigneter Funktionsunterwäsche reduziert werden

Um nicht zu verrutschen, sind die „loosen“ Daunen in Kammern verfüllt. Billig durchgesteppte Kammernähte sind Kältebrücken. Gute Schlafsäcke haben Schrägkammern oder Trapezkammern oder die Spiderchamber (Spinnennetz-Kammer). Hier werden die Kammern wie beim Spinnennetz strahlenförmig vom Mittelpunkt nach außen aufgebaut und verhindern somit eine verrutschen der wärmenden Daune.

Neben der Form der Kammern spielt auch deren Anordnung und Elastizität, sowie die Stoffauswahl eine Rolle. Elastische Kammern verhindern zu große Kräfte auf die Nähte, welche diese weiten und Daunen „durchschlüpfen“ können. Sind die Kammern so konstruiert, daß sich Daunen in diesen verfangen, bilden sich direkt vor der Kammern keine Wärmebrücken, was bei glatten „rutschigen“ Kammern der Fall ist.

Wenn die Kammern ringförmig um den Schlafsack laufen, kann man die Daunen je nach Bedarf mehr auf die Vorder- oder auf die Rückseite schütteln und den Schlafsack so den aktuellen Temperaturen anpassen.

Daunenschlafsäcke sind also vor allem für Touren geeignet, bei denen es auf geringes Packmaß und Gewicht bei gleichzeitig optimaler Isolation ankommt (z.B. Bergtouren).  Grundsätzlich sind Daunen unempfindlicher gegen Verpacken als Kunstfasern.  Trotzdem sollte ein Daunenschlafsack in einem etwas größeren luftdurchlässigen Baumwollsack trocken und luftig aufbewahrt werden.

Waschen sollte man Daunen mit speziellem rückfettendem Waschmittel und die Daunen geschmeidig zu halten. Daunenschlafsäcke sind bei entsprechender Lagerung sehr langlebig, sogar langlebiger wie Kunstfaserschlafsäcke.

 Informationen zu Kunstfasern

 

Kunstfasern haben im Vergleich zu Daunen zwar Nachteile beim Wärme / Gewicht und Packmaß Verhältnis aber auch einige Vorteile, besonders in Hinsicht auf die Pflege und die geringere Feuchtigkeitsempfindlichkeit

Die Kunstfaser-Füllung besteht aus silikonbeschichteten oder wasserabweisend behandelten Kunststoff- Fasern ( Bsp: Ion Mask), welche aus einzelnen Filamenten, meistens Polyester aufgebaut sind. Diese Filamente können geometrisch verschieden aufgebaut sein. Teilweise sind sie hohl.  Man spricht hier auch von Hohlfasern. Die Hohlkammern weisen runde oder stern –sowie dreiecksförmige Formen auf

Man unterscheidet Stapelfasern und Endlosfilamente. Stapelfasern werden geschnitten und „verklebt“, was thermisch, oder mit echten Klebern geschieht. Aufgrund der Konstruktion sind diese

Isolationsträger bauschiger und weicher im Griff. Ein bekannter Vertreter ist Primaloft und Thermaloft.

Diese Fasern erfordern manchmal, je nach Stoffkonstruktion ein zusätzliches Vlies. Die Dicke der Isolation ist sehr gleichmäßig. Entsprechend ausgerüstet „schwimmen“ sie auf Wasser.

 

Endlosfasern sind extrem reißfest und generell stabiler. Allerdings etwas „schwerer“. Es können etwas weniger faserdichte Stoffe verwendet werden. Ein typischer Vertreter dieser Gruppe ist Polarguard.

Zusätzliche Vliese müssen nicht vernäht werden.

Die Feinheit der Faser und die dreidimensionale Struktur, erreicht durch Konstruktion und verklebung der Faser (Beispiel: Lufttexturiert) und/oder Stapeltechnik hält die Luft eingeschlossen, verringert die Luftzirkulation und erhöht somit die Isolationswirkung. Diese bleibt auch in „normal-feuchtem“ Zustand weitgehend bestehen.

Empfindlich sind Kunstfasern gegen:

 –  Immer gleiches Rollen und Packen. An den hochbelasteten Stellen dünnen Sie aus und werden schwächer.

–  Maschinenwäsche und zu hohen Trocknertemparaturen. Kleber lösen sich!

–   Falsche Lagerung ( Komprimiert im Transportsack)

–    Zugbelastung ( Packen oder drehen im Schlafsack)

SCHNITT FORM UND KONSTRUKTION (Ausstattung)

 

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Schnitte für Schlafsäcke: die Decken- und die Mumienform.

Cloud_decke_reh

Decke

 

Mumie

Mumie

 

 

Die Mumienform bildet den besten Kompromiss zwischen Raumangebot im Schlafsack und Packmaß und Gewicht. Die Mumienform folgt der Form des liegenden Menschen und minimiert den zu erwärmenden Luftraum im Schlafsack

 

 

 

= je enger der Schlafsack den Körper umgibt, desto besser hält er die Wärme.  (solange dabei die Füllung nicht gequetscht wird)

Für Menschen, die mehr Bewegungsspielraum brauchen und vornehmlich bei wärmeren Temperaturen über 0°C draußen schlafen bietet sich die Deckenform an. Das ist ein rechteckiger Schlafsack mit oder ohne Kapuze, der ganz zu einer Decke aufgeklappt werden kann. Für Personen die mehr Wert auf Schlafkomfort als auf Gewicht und Wärmeleistung achten bzw. denen Mumien Schlafsäcke zu eng sind eignen sich auch Mischformen wie z.B. Ei-förmige Schlafsäcke. Hier versucht man eine Kombination zwischen Mumie und Decke zu erreichen – enger Kopf/Schulter/Fußbereich wie bei der Mumie, dafür eine sehr breite Taille, die Bewegungsfreiheit für Arme und Beine lässt.  Kleine Personen sollten sich kurze Schlafsäcke kaufen, damit im Fußbereich nicht zu viel Luft bleibt, oder man sollte wenigstens das Fußteil hinter den Füßen abbinden(z.B. bei Kindern)  bzw. das Fußteil mit Pullovern oder anderen Bekleidungsteilen ausfüllen.

 

Die Reißverschlusslänge, sowie die Verwendung von gefüllten Wärmekrägen, Reißverschlussflaps (gefüllte kleine Kammern welche den RV hinterlegen) tragen merklich zum Isolationsvermögen des Schlafsackes bei.

 

Spezielle Produktinfos zu den einzelnen Grüezi Bag Modellen

 

AUßENMATERIAL:

 

Grüezi+bag verwendet hochwertige, nicht beschichtete und raschelfreie Polyestergewebe mit einer hohen Faserdichte (Fadenzahl). Das Außenmaterial hat zusätzlich noch eine wasserabweisende Ausrüstung. Uns sind die Atmungsaktivität und der Komfort sehr wichtig. Bei billigen, beschichteten Materialein kondensiert Schwitzwasser an der Innenseite und tropft zurück in die Füllung

 

INNENMATERIAL:

 

Hier verwenden wir gebürstetes Polyestergewebe. Es ist weich und angenehm zur Haut, trocknet schnell und ist hochatmungsaktiv.

 

AUSSTATTUNG

 

Wichtige Ausstattungsdetails bei einem Grüezi+bag Schlafsack sind:

 

  • Konturkapuze: Über den Kopf verliert der menschliche Körper ca. 30% seiner Wärme. Diese  Abwärme für die Nacht nutzbar zu machen, ist die Aufgabe der Kapuze.
  • RV Abdeckleiste Die Abdeckleiste verhindert das erwärmte Luft aus dem  Schlafsack entweicht und auch, dass kein kalter Wind durch den RV in den Schlafsack gelangt.
  • Bei den Modellen kann man zwischen links- und rechtsseitigen Reißverschlüssen wählen. So lassen sich zwei Schlafsäcke verbinden. Pärchen können dann den Temperaturbereich ihrer Schlafsäcke beträchtlich erweitern.
  • Kuschelfleece im Fußinnenraum (wärmt die Füße und erhöht den Schlafkomfort)
  • Verstellbare elastische Kapuzeneinstellung
  • Samtkragen

 

PFLEGE

 

Am wichtigsten ist, den Schlafsack locker und luftig zu lagern – also entweder frei hängend oder in einem weiten Aufbewahrungsbeutel. Keinesfalls darf er im Kompressionsbeutel bleiben oder im Schlafsackfach des Rucksacks. Unterwegs sollte man den Schlafsack so oft wie möglich aufschütteln, trocknen und lüften. Vor allem bei Daunenschlafsäcken ist das wichtig. Auch sollte man den Schlafsack in den Packsack stopfen und nicht zusammenrollen, wie bei älteren Modellen zum Teil notwendig.

Waschen sollte man einen Schlafsack möglichst selten. Dazu gibt es spezielle Daunenwaschmittel (auch für Kunstfaserschlafsäcke). Eventuell verbessert sich durch Waschen mit einem Daunenwaschmittel das Bauschvermögen von Kunstfasern. Wegen des großen Volumens und der komplizierten Trocknung bringt man den Schlafsack besser in einen öffentlichen Waschsalon mit genügend großen Maschinen und Trockenmöglichkeiten. Manche Wäschereien bieten auch die Reinigung von Daunenartikeln an.

Um die Leichtgängigkeit des Reißverschlußes auf Dauer zu erhalten sollte man ihn von Zeit zu Zeit mit Wachs (normalerweise zum Imprägnieren von Kleidung gedacht) oder mit Graphit einreiben (z.B. mit einem Bleistift drüberstreichen).

 

suprcomonlineshop

Einloggen

Guten Tag, | Ausloggen

Guten Tag, | Adminbereich | Ausloggen