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Dezember: Die Erzählperspektive

Wenn Sie eine Geschichte schreiben, müssen Sie sich fragen, aus welcher Erzählperspektive soll diese erzählt werden. Schreibe Sie in der Ich-Form, erzählen Sie aus einem Standpunkt von außen, aus der Sicht eines Erzählers, eines der Helden Ihrer Geschichte oder …?

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Varianten: neutral, auktional und personal. Doch welche soll man nun nehmen? Welche hat welche Vorteile? Was bewirken sie beim Leser?

neutrale Erzählperspektive:
In der neutralen Erzählperspektive werden Personen, Situationen und Ereignisse sachlich und neutral geschildert – wie durch eine Kamera betrachtet. Es gibt keinen kommentierenden, lenkenden Erzähler wie in der autionalen Erzählperspektive und der Leser erhält keine detaillierten Informationen zu Gedanken und Gefühlen einer Person wie in der personalen Erzählperspektive.
Wirkung auf den Leser bzw. die Leserin: Der Erzähler befindet sich im Hintergrund. Bei diesem sachlichem Erzählstil wird dem Leser nur ein Überblick gegeben, um sich eine Situation vorstellen zu können. Einordnen und bewerten muss er sie selbst.

auktionale Erzählperspektive:
Auch hier erfolgt die Schilderung der Handlung von außen, jedoch ist diesmal der Erzähler nicht rein sachlich, sondern scheint „allwissend“ zu sein. Er kommentiert nicht nur das Geschehen, sondern auch die Gefühle der handelnden Personen, er kennt die Hintergründe einer Situation, ja mitunter sogar die Zukunft.
Wirkung auf den Leser bzw. die Leserin: Der Leser wird rundum informiert. Ihm wird ein vollständiges Bild der Situation, der Personenkonstellation und der Handlungsstränge vermittelt. Der Erzähler erklärt dem Leser seine Bewertung und Interpretation der aktuellen und zukünftigen Situation.

personelle Erzählperspektive:
In der personalen Erzählperspektive erfährt der Leser bzw. die Leserin eine Menge über Ziele, Gefühle und Gedanken der handelnden Person, sieht die Szene durch die Augen des Protagonisten. Daher weiß der Leser /die Leserin auch nichts über Vorgänge, die dem Protagonisten verborgen sind, weder über Ziele, Gefühle oder Gedanken der anderen handelnden Personen, noch über die Zukunft.
Wirkung auf den Leser bzw. die Leserin: Der Leser kann sich in den Protagonisten hineinversetzen und seine Gefühle und Gedanken wahrnehmen. Durch die personale Perspektive befindet sich der Leser mitten im Geschehen, kann mit dem Protagonisten hoffen oder bangen.

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