scharf

In der Schärfe liegt die Würze

Der Grund für die Schärfe der Chili ist Capsaicin. Es reizt die wärmeempfindlichen Nerven und führt zu dem „Brennen“ im Hals und auf der Zunge. Mit der Zeit kommt es zur Desensibilisierung dieser Nerven, so dass es nicht mehr so sehr „brennt“. Capsaicin ist alkohol- und fettlöslich, jedoch nicht wasserlöslich. Daher sollte das „Brennen“ mit Milch (Fett) und Bier (Alkohol) bekämpft werden. Ebenso hat sich Reis und stärkehaltiges Brot als Brandbekämpfer bewährt.

Das Schärfste an der Chili sind die Scheidewände, danach kommen erst die Samen. Bei der Zubereitung von Mahlzeiten kann der Brennfaktor reduziert werden, indem man die  Scheidewände und Samen entfernt. Beim Bearbeiten von Chilis bitte immer Handschuhe benutzen. Außerdem gründlichst die Hände mit Seife und Edelstahlseife reinigen sowie den Kontakt mit den Schleimhäuten (Augen, Nase) vermeiden. Auch das Einatmen von Chilidämpfen führt zu leichten Reizungen.

Wilbur L. Scoville erfand 1912 die Scoville Skala, um die Schärfe von Chilischoten messen zu können. Die Scoville Einheiten geben den Capsaicin Gehalt der Chilischoten an. Wieviel SHU (Scoville Heat Units) eine Chili hat hängt davon ab, wie stark eine Chili verdünnt werden muss, bis die Schärfe nicht mehr zu spüren ist. Muss man 1ml Chili 20.000ml (20l) Wasser zuführen bis keine Schärfe mehr da ist, beträgt die Schärfe 20.000 SHU. Reines Capsaicin hat in etwa 16 Millionen SHU.
Außerdem gibt es noch eine Einteilung von 0 bis 10 welche die Schärfe klassifiziert. Gemüsepaprika erreichen dabei den Wert 0 und die neuesten Schärferekord Züchtungen Werte von 10+++.

Chili4u bietet Chiliprodukte unterschiedlichster Schärfegrade an. Übertreiben Sie es nicht, zumindest nicht direkt 😉

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