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Softairwaffen

Antriebs-Systeme

Federdruck betriebene Softairwaffen (häufig auch als „Spring-powered“ oder kurz „Spring“ bezeichnet) werden manuell, ähnlich wie Repetiergewehre betrieben. Es wird für jeden Schuss einzeln nachgeladen. Innen wird dabei ein Kolben mit einer Feder gespannt der nach dem Auslösen nach vorne schnellt und die Luft vor sich komprimiert. Die im Lauf sitzende BB wird dadurch nach vorne gestoßen. Aufgrund dieses Mechanismus können diese Waffen nicht voll- oder halbautomatisch schießen. Häufig sind Federdrucksysteme bei Nachbauten von Scharfschützengewehren oder auch Schrottflinten zu finden und sind dort aufgrund der einfachen Systeme und hohen Robustheit sehr beliebt. 
Außer den BB-Kugeln wird zum Betrieb kein weiteres Zubehör benötigt.

Bei AEG / S-AEG’s handelt es sich um elektrisch angetrieben Softairwaffen. Diese werden über Akkus (meist werden hier NiMH oder LiPo Akkus verwendet) angetrieben. Innen sitzt im Prinzip dasselbe System wie in einer Federdruckwaffe. Ein Kolben mit einer Feder wird hier, jedoch durch ein Getriebe mit mehreren Zahnrädern und einem Elektromotor, nach hinten gezogen. Wird dieser ausgelöst wird die davor liegende Luft komprimiert und treibt die BB aus dem Lauf. 

Die ersten derartigen Modelle wurden in Japan von dem japanischen Modellhersteller Tokyo Marui entwickelt welche daher als Erfinder der AEG-Systeme gelten. Noch heute werden viele dieser Systeme von anderen Herstellern kopiert und sind zu den Modellen von Tokyo Marui und untereinander kompatibel. Dadurch können zum Beispiel Magazine oder auch Tuningteile verschiedenster Hersteller meist ohne Anpassungen genutzt werden und der Begriff „TM-kompatibel“ ist in dem allgemeinen Sprachgebrauch des Airsoftsports nicht mehr weg zu denken. 

Die Unterscheidung von AEG und S-AEG erfolgt aufgrund der möglichen Schussenergie und den damit verbundenen erlaubten Feuermodi in Deutschland. 
Bei AEG‘s (Automatic Electric Gun) handelt es sich um Airsoftwaffen die voll- und meistens ebenfalls halbautomatisch feuern können. Diese dürfen in Deutschland maximal eine Schussenergie von 0,5 Joule haben und sind frei ab 14 Jahren erhältlich. 

S-AEG’s (Semi Automatic Electric Gun) können ausschließlich halbautomatisch feuern, dürfen dafür jedoch eine höhere Schussenergie (bis 7,5 Joule max.) haben. Die meisten S-AEG’s haben aktuell eine Schussenergie von ca. 1,2 – 1,8 Joule. 

Zum Betrieb werden Akku und Ladegerät benötigt.


Umgang mit Softairwaffen unter 0,5 Joule

Softairwaffen unter 0,5 Joule Geschossenergie sind Anscheinswaffen i.S.d. neuen Waffengesetzes, wenn ihre äußere Form nach das Gesamterscheinungsbild den Anschein von Feuerwaffen hervorrufen und bei denen zum Antrieb der Geschosse keine heißen Gase verwendet werden. Insofern dürften fast alle derzeit auf dem Markt befindlichen Softairwaffen unter 0,5 Joule Geschossenergie der Definition von Anscheinswaffen des neuen Waffengesetzes (ab 01.04.2008) unterfallen.

Der Erwerb und Besitz von Softairwaffen mit einer Geschossenergie unter 0,5 Joule ist weiterhin erlaubnisfrei, auch für Personen unter 18 Jahren. JSM und VDB empfehlen ein Abgabealter von 14 Jahren.

Es ist verboten, die tatsächliche Gewalt über Softairwaffen unter 0,5 Joule Geschossenergie außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume, des eigenen befriedeten Besitztums oder einer Schießstätte auszuüben (führen).
Wer entgegen diesem Verbot eine Softairwaffe führt, begeht eine Ordnungswidrigkeit gem. § 53 Abs. 1 Nr. 21a WaffG, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann. 

Ein Transport von Softairwaffen (z.B. vom Händler zum eigenen Zuhause oder vom eigenen Zuhause zur Schießstätte) ist nur in einem verschlossenen Behältnis (z.B. eingeschweißte Verpackung oder in einer mit Schloss verriegelten Tasche) erlaubt.

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