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Uwe Hübner: Jäger. Gejagte

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Jäger Gejagte
Gedichte
Reihe Neue Lyrik – Band 6
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
poetenladen 2013
Gebundene Ausgabe
104 Seiten | Euro 16.80
ISBN 978-3-940691-49-1

 

Wir haben es bei Uwe Hübner Gedichten mit einer nuan­cierten Groß­stadt­poesie zu tun, gewürzt mit Sarkasmus, galligem Humor – die Gedichte spiegeln den Alltag auf der Straße wider, reflek­tieren und kommen­tieren das Geschehen, das „lyrische Ich“ erscheint dabei als Zeitgenosse, der sich selbst­ironisch in diese Betrach­tungen einbezieht.

Man könnte Uwe Hübner wie kaum einen anderen der zeit­genös­sischen Dichter als Chronist der Brüche in der Nachwende­zeit bezeichnen, der Um- und Neubewertungen, -deutungen, Anpassungs­leis­tungen, Ab­schleifungs­pro­zesse und der Sinn­entleerung.

Uwe Hübner, geboren 1951 in Gelenau/Erzgebirge, lebt in Dresden. Er war unter anderem als Bibliothekshelfer, Buchhändler, Galerist und Maschinist tätig. 1993 kam im Galrev Verlag der Band Pinscher und Promenade heraus. Der Gedichtband Löchrige Deckschicht erschien 2003 als Künstlerbuch mit Holzschnitten von Volker Mehner.. Im Herbst 2013 ist sein Gedichtband Jäger. Gejagte im poetenladen Verlag erschienen.

Stimmen

Dem Band Jäger. Gejagte des Dresdner Dichters Uwe Hübner, meine ich, ist in der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre nichts Vergleichbares entgegenzusetzen – weder an erzählerisch verdichteter Qualität noch an Radikalität der Faltung von Zeiten und Räumen.
Freitag | Sascha Anderson

Uwe Hübner … ist richtig gut, scharf, wild, frech, pointensicher, szenenkundig, bennbelesen und im eigenen Ausdruck schon wieder paar Protuberanzen darüber hinaus, so ein neuer naturwüchsiger (heißt gesellschaftsrelevanter) Zynismus: gefällt mir sehr und sieht mich in seinen düsteren Lichtblicken gar nicht so unverwandt an.
Peter Rühmkorf

Diese Gedichte vermeiden große Gefühle. Wo ein Landschaftsbild nach Romantik aussieht, wittert dieser Dichter Verschwörung.
Dresdner Neueste Nachrichten | Tomas Gärtner

Uwe Hübner pflegt einen lapidaren Tonfall. Was er zu sagen hat, sagt er wie nebenbei. Seine Gedichte kommen ganz und gar ohne überhöhte Lyrismen und Metaphern aus, sind aber trotzdem metaphorisch.
SAX | Stadtmagazin

Ja, Uwe Hübner ist wahrlich kein Optimist, aber er ist herrlich selbstironisch dabei.
Fixpoetry | Christine Kappe


JA. DOCH VIELLEICHT sollte man gehen. Jetzt.
Den Hut nehmen, ab.
Einige Jahre allein zur Regeneration
von sich selbst, ohne Spiegel.
Bis die Wogen geglättet, wenigstens du selbst wieder
glaubst, ein cooler Typ zu sein. Was du auch bist
für die nächsten Stunden ohne Begegnung.
Ja. Du solltest gehn. Abhaun. Leine ziehn.
Falls dir gar nichts einfällt, schwimm rüber
nach Neuengland: dort warten sie
auf solche wie dich

Aus: Jäger. Gejagte


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