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Ulrike Feibig: perlicke perlacke

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Ulrike Feibig
perlicke perlacke, mein Herz schlägt
Reihe Neue Lyrik – Band 11
Herausgegeben von Jayne-Ann Igel,
Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
96 S., Hardcover, 16,80 Euro
ISBN 978-3-940691-76-7
poetenladen Verlag, 15. März 2016

 

Gedichte, Collagen, Wortzaubereien – all das trifft auf die Texte Ulrike Feibigs zu. Neben der Collagen erweist sich das Spiel mit Lauten und Metren, mit Reimen und Refrainhaftem als substantiell für ihre Arbeiten. Schon der Titel beschwört – im zauberwörtlichen Sinne – jenen Bereich herauf, in dem Worte nicht nur Bilder evozieren, sondern ganze Welten, faustische zumal, real werden lassen.

»Wir collagieren, und mit Wir seien hier alle gemeint, jeder Mensch und wahrscheinlich auch jedes zumindest höhere Tier. Aus unseren Eindrücken bauen wir etwas zusammen, das wir die Welt nennen, und das wir dann wieder zerlegen, analysieren können.« Aus dem Nachwort zu Ulrike Feibigs Band.

Ulrike Feibigs perlicke, perlacke, mein Herz schlägt ist ein vitales Gedankenbuch. Die Essayistin Hannelore Schlaffer brachte diese, nicht leicht zu klassifizierende, Textsorte unlängst gegen den Roman in Stellung: „Anders als die eingängigeren Leseangebote, anders also als Roman, Sachbuch, Biografie, Facebook setzen die Passagen des Gedankenbuchs einen Leser voraus, der sein tägliches Pensum an Kontemplation auf sich nimmt.“ (Merkur, Nr. 801, 69f.) Die Schriftstellerin Ulrike Feibig gebietet offenbar, und das bereits in ihrem Debüt, über ein so feines poetisches Sensorium, um (den lyristischen Anteil in engsten Grenzen haltend) unseren Blick, der dadurch ein visualisierender wird, auf die Kaputtheit der Meldungen, Phrasen, Faustregeln zu lenken und auf ihren bezirzenden Umgang damit; der übrigens auch der Umgang mit der nietzscheanischen Frage aus der Fröhlichen Wissenschaft ist, was der Leim („denn zum Leime/ Find’ ich selber mir schon Holz!“) des Dichters sei. Dieses Buch gibt darauf eine doppelte Antwort, eine deiktische (vielleicht: „Ecce Uhu!“), die man als flapsig abtun könnte und eine bittere Antwort, eine wie in der Miniatur „Neon“. Aus beiden Antworten entsteht der unverlierbare Humor dieses meisterlichen Debüts. Signaturen


Ulrike Feibig, 1984 in Magdeburg geboren, studierte Kunstvermittlung an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut.

 

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