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poet 22

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Literaturmagazin
poetenladen, Leipzig Frühjahr 2017
216 Seiten, 9.80 Euro
ISBN 978-3-940691-83-5
Gefördert durch die KdFS

Literatur und Philosophie befruchten sich seit jeher gegenseitig. Die poet-Gespräche geben Einblick in eine schillernde Beziehung, die spätestens mit Platon beginnt. Philosophen und Literaten sprechen über Romantik und Idealismus, über Kleist und Beckett.
 
Die Prosa konzentriert sich auf die Schweiz – mit einem Abstecher nach Äquatorialguinea. Lyrisch öffnet sich ein Spektrum von jungen Dichtern, die es zu entdecken gilt, bis zur Kommentierung von Gegenwartslyrikern wie Thomas Kling.

Meine These ist, dass die Literatur immer am besten war in Zeiten, wo ein produktives Verhältnis zur Philosophie da war.“ Rüdiger Safranski

„Eine Philosophie, die nichts fürs Leben taugt, ist eigentlich keine Philosophie. In der Literatur ist es umgekehrt.“ Peter Neumann

„Nichts, was keinen Wahrheitsanspruch mit sich führt, geht uns, die Leser, im Grunde auch nur das Geringste an.“ Peter Strasser

„Für mich war Philosophie immer Arbeit an der Sprache, mein Ziel war es immer, zu schreiben.“ Heinz Helle

„Und Sprache ist auch Erkenntnisinstrument. Aber nicht das einzige.“ Sabine Scho


Prosa aus der Schweiz eröffnet die 22. poet-Ausgabe und zeigt eine erstaunliche Bandbreite an Erzählweisen. Die Frage nach gemeinsamen Stilmerkmalen würde der Vielfalt gleichwohl nicht gerecht. Äquatorialguinea, eine ehemals spanische Kolonie an der Westküste Afrikas, ist halb so groß wie die Schweiz und Heimat der Autoren Donato Ndongo-Bidyogo und Justo Bolekia Boleká. Bereits 1973 schilderte Ndongo-Bidyogo in seiner Erzählung „Traum“, wie junge Afrikaner auf untauglichen Schiffen illegal nach Europa zu gelangen versuchen und dabei ertrinken.

 


NHALT

Geschichten

Vorbemerkung: Prosa aus der Schweiz      8
Anaïs Meier: Über Berge, Menschen und insbesondere
auch die Bergschnecken      10
Dana Grigorcea: Marieta      15
Ilma Rakusa: Minsk. Rote Schuhe      21
Adam Schwarz: Das Fleisch der Welt      24
Noemi Somalvico: So auf Erden      30
Regina Dürig: Hel      40
Christian de Simoni: Heimatkunde      46
Barbara Schibli: Sirenen von Swansea      53
Vorbemerkung: Zwei Beiträge aus Äquatorialguinea –
»Ich wusste nicht, dass ein schwarzer Mann ein Buch schreiben kann!«      62
Donato Ndongo-Bidyogo: Der Traum      66
Justo Bolekia Boleká: Die verschwiegenen Begierden eines Lebens      72

Gedichte

Ron Winkler: Pfade 47–49      74
Ruth Johanna Benrath: Fenstertexte      78
Andreas Altmann: aufwachzeit      86
Alexander Kappe: Taugenichts      92
Timo Berger: Mercado Central. Some Tweets from San José      98
Jörg Schieke: Einer, von dem man nie wieder etwas gehört hat.      106
Lydia Daher & Warren Craghead III: Kleine Satelliten      116

Gedichte, kommentiert

Michael Braun, Michael Buselmeier: Vorbemerkung      132
Henning Ziebritzki: Elster      134
Ernst S. Steffen: Man sagt      137
Rainer René Mueller: Da ist es      140
Thomas Kling: Tessiner beinhaus. wandbild      143
Georg Leß: Kondorlied      146
Günter Herburger: Großjean, der aus einem Starkstrommast      149

Gespräche – Literatur und Philosophie

Einführung und Statements
Kritische Hinterfragung der Sehnsucht. Fünf Gespräche      152
Dichtungsraum als Gegenraum. Statements      154
Rüdiger Safranski im Gespräch mit Diana Feuerbach      160
Wenn sich die Bühne dreht
Peter Neumann im Gespräch mit Mario Osterland      174
Gedichte sind offene Systeme
Heinz Helle im Gespräch mit Kathrin Bach      186
Für mich war Philosophie immer Arbeit an der Sprache
Sabine Scho im Gespräch mit Jan Kuhlbrodt      193
Kleine Erkenntnisspeicher
Peter Strasser im Gespräch mit Alexandru Bulucz      200
Der Augenaufschlag bei offenen Augen

 

 

 

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