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Jürgen Nendza: Mikdaogeäst

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Jürgen Nendza
Mikadogeäst
Gedichte aus 20 Jahren
128 Seiten, Euro 16.80
ISBN 978-3-940691-71-2
Klappenborschur
poetenladen Verlag 2015

Dieser Band versammelt ausgewählte Gedichte des Lyrikers Jürgen Nendza und gibt Einblick in 20 Jahre seiner dichterischen Arbeit. Das Spektrum reicht von Gedichten lang vergriffener Gedichtbände wie Finistère bis hin zu Beispielen aus seinem neuesten Band Apfel und Amsel. In acht Kapiteln klingen Themen und Motive an, die – über die Jahrzehnte hinweg – für sein Werk prägend sind.

Mit einem Nachwort von Jürgen Egyptien

 

»Der Auswahlband Mikadogeäst ist ein Selbstporträt des Lyrikers Jürgen Nendza, der zu den interessantesten seiner Generation zählt.«  |Süddeutsche Zeitung, Lothar Müller

»Eine repräsentative Sammlung mit Gedichten aus 20 Jahren legt der 1957 in Essen geborene Lyriker Jürgen Nendza vor: Mikadogeäst. Seine Exerzitien der Wahrnehmung sind einmalig in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik« | Deutschlandfunk, Büchermarkt

»Ich empfehle die Gedichte aus 20 Jahren des stillen, aber bemerkenswerten Lyrikers Jürgen Nendza: Schwebend, aber stets zum Greifen nahe, kommen seine Sprachbilder, die immer auch Gedankenbilder sind, daher. … Es sind schöne, leichte, ernste Gedichte eines Poeten, der es versteht, Herz und Verstand gleichermaßen aufzuwühlen.« | SWR-Bestenliste 09.2015, Hajo Steinert

»Der Band Mikadogeäst blickt auf die letzten 20 Jahre zurück, in denen Jürgen Nendza Gedichte geschrieben hat. Ich muss sagen: Jürgen Nendza spürt den Worten sehr genau nach. Wie er die Worte zueinander komponiert – das steckt unheimlich viel drin.« | WDR 5, Scala, Jörg Biesler

»Mit leichter Hand und einem großen Gespür für Rhythmus erkundet Nendza die Verschiebungen am Rand der Erinnerung. Seine Gedichte lockern das Gewebe der Wahrnehmung immer wieder neu, in Staunen und ’schwebenden Verfahren‘.« | Stuttgarter Zeitung, Nico Bleutge

»Von Jürgen Nendzas Gedichte geht eine besondere Kraft aus: sie entschleunigen. Er lässt seine Leser innehalten. Er ist ein Erfasser und Verfasser des Augenblicks – « | Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, Thorsten Karbach

»Mit dem Sammelband Mikadogeäst gibt jürgen Nendza Einblick in 20 Jahre seiner dichterischen Arbeit. … In acht Kapiteln klingen Themen und Motive an, die über Jahrzehnte hinweg sein Werk prägen und in denen sich immer wieder zeigt, mit wie viel künstlerischem Feingefühl der Lyriker Wahrnehmungsgewohnheiten aufbricht und sich an die Ränder des Realen herantastet.« | Pressedienst Düsseldorf, Michael Frisch


WIEDER TRITT DER FRÜHLING über
die Schwelle: Kirschblüte, narkotisch ihr Gewicht

in Transparenz, Verzweigung. Eine Luftbrücke
ins Unberührbare, die Dinge
aus ihrer Unterbrechung entlässt, bis hinunter

zum Bootsverleih, wo das Sprechen weitergeht, und du
fragst dich erneut,

welcher Art sind die zwanzig Brücken, die entstehen,
wenn zwanzig Männer
eine Brücke betreten. Vor Pollenflug warnt man jetzt

stündlich, es weitet sich aus die Allianz
aus Allergie und Bezeichnung. Natürlich, das Wetter

ändert sich, täglich neue Flächen
aus Licht, Projektion und Gespräch. Mit dem Häher
zum Beispiel, der fliegt

jenseits der Vergleiche, schreddert die Luft.

Aus dem Sammelband: Mikadogeäst (2015)
Zuerst erschienen in:  Haut und Serpentine (2004)


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