Botanik Tomaten

Bei Tomaten gibt es wie bei Chilis viele unterschiedliche Sorten. Tomaten und Chilis sind beide Nachtschattengewächse und können beide zur Sucht werden, da nicht nur die Früchte, sondern auch der Anbau sehr faszinierend ist und noch gesund dazu. Streng genommen (botanisch) sind sowohl die Früchte der Tomaten als auch die der Chilis Beeren.


Nun aber zu den Tomaten. Aus den Supermärkten kennen wir oftmals nur drei oder vier verschiedene runde und rote Sorten, manche sind etwas kleiner und andere etwas größer. Doch es gibt soviel mehr, z.B.:

Form: rund, oval, länglich – in verschiedenen Größen

Farbe: rot, grün, gelb, orange, weiß, gestreift, schwarz

Wuchs: zierlich, buschig, hoch

Geschmack: süß, sauer, würzig, fruchtig


Damit es Ihnen etwas einfacher fällt die richtige Auswahl aus unserem umfangreichen Sortiment zu treffen, wollen wir Ihnen nun die einzelnen Sorten etwas näher bringen. Tomaten werden nach Wuchs- und Fruchtform unterschieden. Bei der Wuchsform unterscheidet man in Stabtomaten und Buschtomaten sowie Wildtomaten.

Stabtomaten müssen unbedingt gestützt werden, da sie recht hoch wachsen und Ihre Früchte nicht alleine tragen können. Das Ausgeizen ist bei Stabtomaten sehr wichtig. Dabei werden die Seitentriebe an den Blattachsen abgeschnitten damit die Pflanze nicht zu buschig wird und ihre Energie in die Früchte investieren kann. Zudem trocknen dadurch die Pflanzen besser ab und die Gefahr des Befalls durch Braun- oder Krautfäule wird verringt.

Wenn man die Pflanze oben abschneidet, nennt man dies entspitzen und dadurch wird das Höhenwachstum verhindert. Oftmals wird hier der Schnitt nach dem 6. Fruchtstand gesetzt. Am besten wird an sonnigen und trockenen Tagen ausgegeizt bzw. entspitzt, so dass die Schnittstelle schnell verheilen kann.

Buschtomaten (Strauchtomaten) stellen ihr Wachstum ab einer bestimmten Größe automatisch ein, sie haben in der Höhe ein begrenztes Wachstum. Sie müssen daher nicht ausgegeizt werden und können mit mehreren Trieben gezogen werden. Allerdings sind sie stark verzweigt und sollten ebenfalls gestützt werden. Sie sind eher für Balkon oder Terrasse geeignet als die Stabtomaten.

Neben der Stab- und Buschtomate existieren auch noch Wildtomaten. Wildtomaten sind keine Zuchtformen (quasi nicht manipuliert) und wachsen noch in ihrer ursprünglichen Form. Wildtomaten tragen zahlreiche kleine Früchte, die meistens sehr schmackhaft sind. Sie müssen/sollten nicht ausgegeizt werden, da sie kaum anfällig gegen Krautfäule sind und sehr buschig wachsen. Sie sind somit sehr für den Freilandanbau geeignet.


Abhängig von der Fruchtform gibt es unter anderem Fleischtomaten, Flaschentomaten, Aromatomaten oder auch Cocktailtomaten:

Fleischtomaten haben in der Regel große Früchte mit einem hohen Anteil an fester Masse. Ihre Oberfläche ist leicht gerippt. Dagegen eignen sich Flaschentomaten ideal für Saucen und sind sehr saftig. Aromatomaten zeichnen sich durch ein besonders intensives und tolles Aroma aus.

Cocktailtomaten (Kirschtomaten) bringen kleine, meist runde Früchte an Rispen hervor. Oftmals sind die Früchte sehr süß und eignen sich zum Naschen sowie als Dekoration für Salate oder andere Speisen. Cocktailtomaten sind etwas weniger anfällig für Krankheiten und es gibt einige kleine Sorten die ideal für Balkon oder Terrasse sind. Wie bei Buschtomaten auch werden Cocktailtomaten in der Regel nicht ausgegeizt, da der buschige Wuchs erwünscht ist.

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