Pflegetipps

Damit Chili4u Chilis bestmöglich gedeihen, finden Sie hier einige Informationen, wie sich die Pflanzen am wohlsten fühlen und wie Sie schöne Früchte bekommen.

Klicken Sie hier wenn Sie eine ausführliche Anleitung zum Download möchten.

Saat: Wenn Sie selber Chilisamen aussäen, dann können Sie dies im Prinzip ganzjährig tun. Verwenden Sie kein künstliches Licht, so empfehlen wir die Aussaat für den Zeitraum Januar bis Mai. Bringen Sie die Samen einzeln in geringem Abstand voneinander ca. 1 bis 2 cm unter die Erde. Chilis sind keine Lichtkeimer und bei etwas über 20 Grad keimen die Samen je nach Sorte bereits nach einer Woche. Nach einem guten Monat können Sie die Pflanzen pikieren (vereinzeln).

Auslieferung: Chili4u Chilipflanzen werden in kleinen Plastiktöpfen im Alter von ca. 3 Monaten ausgeliefert. Die Pflanzen haben zum Zeitpunkt der Auslieferung mindestens drei Blattpaare und eine Höhe von ca. 10 bis 15 cm. Die Chilipflanzen haben zu diesem Zeitpunkt außerdem bereits zahlreiche kleine Wurzeln.

Nach der Auslieferung: Jetzt können Sie beweisen, dass Sie ihn haben – den grünen Daumen. Allerdings sind Chilipflanzen relativ anspruchslos, wenn man einige wichtige Regeln beachtet. Die Chilis benötigen nach der Lieferung einen größeren Topf. Dazu muss man wissen, dass sich Chilipflanzen sehr gut an die Topfgröße anpassen können. Chilipflanzen bilden sehr viele Wurzeln und breiten sich gerne aus. Je mehr Platz die Pflanzen unter der Erde haben, umso höher und größer werden sie über der Erde. Daher bietet sich ein Freibeet gerade zu an. Aber auch große Kübel und schöne mittelgroße Töpfe für die Wohnung sind in Ordnung. Allerdings wird sich eine Chilipflanze im Zimmer, wohl nie so entwickeln wie eine im Beet. Aber es spielen auch noch weitere Faktoren eine Rolle.

Langsam sollten Sie sich ein geeignetes Gefäß aussuchen, in welches Sie die Pflänzchen setzen. Chili4u Pflanzen lieben viel Sonne und Wärme. Am besten also ab auf einen Südbalkon mit reichlich Sonneneinstrahlung. Zu Beginn müssen die Pflanzen allerdings noch langsam an die Sonne gewöhnt werden und sollten nicht direkt einer zu hohen Dosis Sonne ausgesetzt sein.

  • Was Chilis mögen: Sonne, Wärme, Windstille, Bienen, Kuhmist, Zuneigung, Kompost, Nährstoffe, Marienkäfer
  • Was Chilis weniger mögen: Trockenheit, Staunässe, Schnecken, Blattläuse, Raupen, Nordfenster, Frost, Regen

Rahmenbedingungen: Chilis können selbstverständlich auch in den Garten, dann sollte man natürlich seine Schnecken informieren, dass die Chilis tabu sind. Aber der Garten ist kein Muss. Auch in Kübeln und Töpfen fühlen sich die Pflanzen wohl und wenn es dann auch noch windgeschützt ist, ist dies umso besser. Als Erde kann man normale Blumenerde verwenden, die man in Supermärkten oder Bauhäusern bekommt. Wir empfehlen jedoch nicht die billigste Erde, da diese in der Verarbeitung oftmals nicht so hochwertig ist. Spezielles Biosubstrat, welches auch speziell teuer ist, fördert das Wachstum. Die Eisheiligen Mitte Mai und die darauffolgende Schafskälte mögen die Pflänzchen nicht wirklich. Temperaturen unter 5 Grad sollten die Chili4u Chilis nicht ausgesetzt werden.

Wie bereits erwähnt, entwickeln Chilis viele Wurzeln, die an warmen Sommertagen viel Wasser aufnehmen. Chiliwurzeln sollten auch nie austrocknen. Daher bitte immer gut nass halten, denn ansonsten lassen die Blätter ganz schnell den Kopf hängen und die Blüten verwelken. Allerdings mögen Chilis auch absolut keine Staunässe. Also am besten einen großen Topf mit Wasserabfluss auswählen. Chilipflanzen brauchen viele Nährstoffe, die wir nicht über chemische Dünger zugeben. Chili4u Pflanzen sind daher besonders ökologisch. Kuhmist oder Kompost heizen unterdessen dem Wachstum gewaltig ein und wer genügend Mist hat kann diesen gerne verwenden. Auch hat sich der Zusatz von Hornspänen bewährt, sie sind rein organisch und liefern ausreichend Stickstoff. Nicht ganz so beliebt bei den Nachbarn und für in die Wohnung sind verschiedene Brühen, z.B. Brennessel- oder Tomatenbrühe.

Die ersten Blüten: Je nach Sorte und Lage taucht irgendwann die erste Blüte auf. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern daraus entwickeln sich irgendwann die Früchte. Da sich die Pflanzen nicht für ein Geschlecht entscheiden können, ist es möglich, dass eine Pflanze sich selbst bestäubt. Open Air technisch gibt es meistens auch genügend Bienen und Wind die dafür Sorge tragen, dass die Bestäubung erfolgreich von statten geht. Allerdings kann man um Sortenrein zu bleiben und ganz sicher zu gehen auch ein Wattestäbchen benutzen und mit diesem vorsichtig etwas nachhelfen. Dazu berührt man die Staubkammer der Blüte ganz leicht, so dass etwas Blütenstaub an die Watte gelangt. Dies macht man dann bei jeder Blüte bis alle versorgt sind. Aber bitte sehr sanft, denn sonst brechen die Blüten ab.

Ernte: Kurze Zeit darauf bilden sich dann die Früchte, die langsam größer werden und je nach Sorte die Farbe wechseln. Die meisten Chilis reifen von grün nach rot ab. Die Früchte sind meistens reif, sobald sie schön rot sind und die Früchte noch nicht weich. Aber hier ist Ihr Gespühr gefragt und manche Sorten erntet man ja auch grün. Auf alle Fälle hat man am Ende eine oder auch mehrere Chili4u Schoten und sich selber bewiesen, dass man ihn hat: den grünen Daumen.

Die Informationen auf dieser Seite gelten mehr oder weniger auch für Tomaten. Haben Sie spezielle Fragen zu Tomaten, so schauen Sie gerne in der Rubrik „Service“ unter Botanik Tomaten (Direktlink: hier) oder kontaktieren Sie uns.

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