AGB

1. Vertragsschluß / Vertragsgegenstand

Eine Videoproduktion umfasst Skript/Konzept, Aufzeichnung, Nachbearbeitung/Schnitt und Ausgabe als DVD. Die Produktion erfolgt ausschließlich zu den nachstehenden Bedingungen, welche mit Auftragsbestätigung, Entgegennahme der Lieferung oder Leistung als angenommen gelten. Abweichende Vorschriften verpflichten die a5 Agentur (= a5) nur, wenn diese ausdrücklich und schriftlich akzeptiert wurden. Die ABG’s werden spätestens mit dem Angebot übergeben und gelten ab diesem Zeitpunkt. Auftraggeber (=AG) ist, wer die Ausführung des Auftrages – schriftlich oder mündlich – veranlasst hat, auch wenn die Erteilung der Rechnung an einen Dritten erfolgt, d.h. er haftet voll neben dem Dritten für den Rechnungsbetrag. Es besteht für uns keine Verpflichtung, die Befugnis des Auftragsübermittlers zu überprüfen. Unsere Angebote sind stets freibleibend bezüglich Preis und Lieferzeit. An projektbezogene Angebote halten wir uns einen Monat gebunden.

2. Produktion

Die Produktion eines Filmprojekts erfolgt nach unterschriebener Auftragserteilung durch den AG und Auftragsbestätigung durch a5. Der genaue Umfang des Projekts (Zeit, Kosten und angeforderte Dienstleistungen/Equipment) wird in der Auftragsbestätigung beschrieben und ist für beide Seiten bindend. Der Auftrag gilt auch als erteilt, wenn mündlich ein verbindlicher Auftrags- oder Drehtermin vereinbart wird.

3. Urheberrechte

Die Urheberrechte an der Film-Produktion für alle Medien und Vervielfältigungs- und Veröffentlichungsmöglichkeiten bleiben, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, bei a5.
Der AG hat ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht am fertigen Video nur für seine Eigenwerbung (eigene Homepage, Messen etc.). Darüber hinausgehende Verwertungen (z.B. TV-Verwertung, Verkauf, Vermietung) bedürfen einer schriftlichen Zustimmung durch a5. Originalaufzeichnungsbänder bleiben bei a5.

4. Musik- und Lizenzrechte, Eigenwerbungsrechte

Sofern nicht durch die Auftragsbestätigung anders schriftlich vereinbart, hat der AG für die nötigen Lizenzrechte Dritter an Musik, Bild, Text etc. und für die Verwertungsgebühren an Rechten Dritter (GEMA, VG Wort etc.) selbst zu sorgen. Werden vom AG geschützte Werke wie Musik, Sprache oder sonstige Kreativleistungen zur Bearbeitung oder Verwendung im Rahmen eines Auftrages eingereicht, so obliegt die Klärung aller etwaigen Rechte daran dem AG. Wir sind nicht verpflichtet nachzuprüfen, inwieweit der Inhalt oder die Verwendung dieser Arbeiten gegen gesetzliche Vorschriften verstößt. Ist dies der Fall, haftet der AG für alle daraus entstehenden Nachteile oder Schäden und stellt a5 von allen Schadensersatzansprüchen der Lizenzinhaber frei. Rechte seitens der AKM bzw. GEMA sind grundsätzlich nicht übertragbar und werden daher nicht durch Zahlungen an uns abgeltbar. Der AG sichert zu, dass vor Drehbeginn alle Beteiligten der Aufnahme und Veröffentlichung ihrer Person im Video zugestimmt haben. Der AG erteilt a5 das Recht, das gesamte Videoprojekt, Filmsequenzen sowie Setfotos zum Zwecke der Eigenwerbung auf DVD oder im Internet kostenfrei zu verwenden.

5. Produktionsablauf

Vor Ort kann der AG nur bedingt Änderungen am Konzept vornehmen, sofern sie keine Mehrkosten /-aufwand darstellen. Änderungen vor Ort, die einen Mehraufwand und dadurch entstehende Mehrkosten verursachen werden zusätzlich berechnet.
Der AG hat keinerlei Weisungsbefugnis gegenüber den Mitarbeitern von a5. Absprachen und Weisungsvorschläge an Mitarbeiter haben immer über den verantwortlichen Mitarbeiter von a5 zu erfolgen. a5 behält sich das Recht vor, Änderungen abzulehnen, sofern sie das gesamte Filmprojekt gefährden, gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen oder die Mitarbeiter gegen ihren Willen in Gefahr oder moralischen Konflikt bringen. a5 behält sich das Recht vor, eine persönliche Anwesenheit des AG zu verweigern, wenn dadurch Behinderungen im Produktionsablauf und somit Mehraufwand /-kosten entstehen. Der AG verpflichtet sich, das Produktionsziel mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

6. Nachbearbeitung

Der AG verpflichtet sich, für die Nachbearbeitung (Schnitt und Vertonung) wenn nötig persönlich zur Verfügung zu stehen. Dies gilt insbesondere, wenn es um Abläufe geht, die nur ihm bekannt sind. Mehraufwand /-kosten, die aus seiner Abwesenheit bei der Nachbearbeitung entstehen, gehen zu Lasten des AG und werden als Zusatzstunden laut aktueller Preisliste abgerechnet. Für die Postproduktion steht der AG unentgeltlich zur Verfügung und liefert zeitnah nach den Dreharbeiten für das Video evtl. erforderliche Bilder, Grafiken oder Texte. Wird die Fertigstellung des Videos durch die Nichtzurverfügungstellung von benötigten Bildern/Grafiken/Texten etc. durch den AG unnötig verzögert bzw. behindert, so gilt folgende Regelung als vereinbart: a5 kann von der noch zu zahlenden Schlussrate eine Vorauszahlung in Höhe von 50 % vom AG fordern, wenn er zwischen 3 und 6 Monaten nach Beendigung der Dreharbeiten die zur Fertigstellung des Videos benötigten Materialien (Bilder/Grafiken/Texte) nicht liefert. Wenn der AG die Materialien auch nach 6 Monaten bis 9 Monaten nach Drehschluss noch nicht geliefert hat kann a5 einen Vorschuss auf die Schlussrate in Höhe von 75 % fordern und falls der AG nach 9 Monaten die benötigten Materialien immer noch nicht an a5 geliefert hat kann a5 100 % der Schlussrate fordern. a5 ist berechtigt das Video unbearbeitet dem AG zu übergeben, falls Dieser auch nach 12 Monaten nach Drehschluss die verlangten und zur Bearbeitung notwendigen Materialien an a5 noch nicht übergeben hat. Eine Rückzahlung der bereits geleisteten Zahlungen wird hiermit ausgeschlossen. Der AG erhält nur das damals gedrehte Rohmaterial ausgehändigt. Das Video konnte durch die fehlenden Materialien nicht fertig gestellt werden. Die Schuld daran liegt in so einem Fall ausschließlich beim AG.

7. Lieferung des fertigen Filmes

Die Lieferung erfolgt zu dem in der Auftragsbestätigung zugesichertem Termin plus minus 5 Arbeitstage, sofern nicht anders schriftlich vereinbart. Sie erfolgt unter dem Vorbehalt rechtzeitiger Liefermöglichkeit. Sollten Verzögerungen durch Änderungen oder Versäumnisse von Seiten des AG oder durch Einwirkung Dritter (Streik, Diebstahl, mutwillige Beschädigung etc.) bzw. höhere Gewalt (Wetter, Unfall etc.) entstehen, so verschiebt sich der Liefertermin um diese zusätzlich angefallenen Arbeitstage. Wir sind in einem solchen Fall auch berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten – außer bei grober Fahrlässigkeit. Haben wir die Verzögerung verschuldet, kann der AG vom Vertrag zurücktreten, nachdem er eine angemessene Nachfrist gesetzt hat. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Teillieferungen sind zulässig. Die Lieferung erfolgt in der in der Auftragsvereinbarung vereinbarten Form als Ausgabe auf DVD. Alle Leistungen, Lieferungen, Zu- und Rücksendungen erfolgen auf Rechnung und Gefahr des AG. Sofern nicht anders vereinbart, bleibt die Wahl des Transportmittels uns überlassen. Mit der Absendung an den AG, spätestens mit Verlassen des Betriebsgeländes von a5 geht die Gefahr des Verlusts oder der Beschädigung des Werkes auf den AG über. Dies gilt unabhängig davon, ob die Versendung des Werkes vom Erfüllungsort erfolgt oder wer die Versendungskosten trägt.

8. Gewährleistung / Haftung

a5 haftet für die Durchführung der Produktion nach bestem Wissen, Können und Vermögen. Ist eine Aufzeichnung durch einen nicht offensichtlich bemerkbaren technischen Defekt an den Aufzeichnungsgeräten unbrauchbar, so entstehen daraus keine Schadensersatzansprüche des AG gegenüber a5. Sofern die Aufzeichnung nicht wiederholt werden kann, wird die Auftragssumme entsprechend gemindert, bzw. der Auftrag storniert. Aufzeichnungen, die wegen unzureichender äußerer Bedingungen (z.B. mangelndes Licht, schlechtes Wetter) mißlingen oder sich verzögern, fallen unter das Risiko des AG, sofern nicht anders vertraglich vereinbart. Staus von mehr als 30 Min Länge, Flug-, Bahnstornierungen, Schlechtwetter etc. fallen unter höhere Gewalt und stellen a5 ebenfalls von Schadensersatzansprüchen von Seiten des AG frei. Für Bearbeitungsschäden an fremdem Bild- oder Tonmaterial haften wir maximal bis zum Materialwert des Trägermaterials. Wird uns unwiederbringliches oder schwer zu ersetzendes Bild- und Tonmaterial überlassen, so liegt das Risiko für Verlust oder Beschädigung beim AG. Ihm obliegt es, ggf. Sicherheitskopien anzufertigen oder eine Zusatzversicherung abzuschließen. Bei Schäden, die durch technische Defekte, Stromausfall oder sonstige Umstände entstehen, sind wir nur zum Ersatz des Rohmaterials verpflichtet. Herstellungs- und Aufnahmekosten, Honorar- und Gagenforderungen bleiben von der Haftung ausgeschlossen. Ein Gewährleistungsanspruch beschränkt sich nach unserer Wahl auf das Recht auf Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Für den Fall, dass eine Nachbesserung mehrfach fehlschlagen sollte, besteht ein Recht auf Minderung oder Wandlung. Die Gewährleistungspflicht besteht nur, wenn uns offensichtliche Mängel innerhalb einer Woche nach Erhalt der Ware schriftlich mitgeteilt wurden. Videodaten sind sofort nach Erhalt zu prüfen. Der AG ist verpflichtet, Fehler oder Unstimmigkeiten in der Produktion a5 unverzüglich mitzuteilen. Mehrkosten, die durch Mehraufwand aus Verzögerungen in der Anzeigepflicht entstehen, trägt der AG. Sie werden nach der jeweils gültigen Preisliste in Rechnung gestellt.

9. Terminverschiebung / Stornierung

Bei kurzfristigen Absagen oder Verschiebungen von einzelnen Drehterminen im Rahmen einer schon begonnenen Produktion durch den AG gelten folgende Ausfallhonorare für Aufnahmeteam und Darsteller als vereinbart: Bei Stornierung in einem Zeitraum von 5 bis 3 Tage vor dem geplanten Drehtermin: 50% der Rechnung und Honorare für das Aufnahmeteam und der Gagen für Darsteller sowie der Miete für das Equipment. Hinzu kommen die Kosten für die erneute Organisation des Drehs inklusive externer Kosten wie Drehgenehmigungen und ähnlichem. Bei Stornierungen innerhalb 3 Tagen, jedoch mind. 36 Stunden vor dem geplanten Drehtermin: 75% der Rechnung und Honorare für das Aufnahmeteam und der Gagen für Darsteller sowie der Miete für das Equipment. Hinzu kommen die Kosten für die erneute Organisation des Drehs inklusive externer Kosten wie Drehgenehmigungen und ähnlichem. Bei Stornierungen in einer Frist kürzer als 36 Stunden vor dem geplanten Drehtermin wird der gesamte kalkulierte Drehaufwand in Rechnung gestellt. Tritt der AG, gleich aus welchem Grund, von einem noch nicht begonnenen Auftrag komplett zurück kommt der AG für sämtliche bis zur Stornierung angefallenen Kosten auf. Ferner kann a5 ohne Nachweis eines Schadens bis zu 50 % des Auftragswerts bis 10 Tage vor Produktionsbeginn, danach 75 % als Stornierungskosten einfordern. Die Stornierung hat schriftlich zu erfolgen.

10. Zahlungsbedingungen / Eigentumsvorbehalt

Unsere Preise verstehen sich rein Netto zzgl. MwSt.– sie schließen Verpackung, Porto und Versicherung nicht ein. Der Rechnungsbetrag ist zu den vorgegebenen Fälligkeiten ohne Abzug zu zahlen. Bei einer Überschreitung von mehr als 14 Tagen berechnet a5 Überziehungszinsen in Höhe von 5% über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank. Bis zur vollständigen Zahlung der Auftragssumme sowie bis zur Bezahlung aller vergangenen und zukünftigen Lieferungen innerhalb der Geschäftsverbindung (bei Zahlung durch Scheck und Wechsel bis zur Einlösung und Gutschrift auf unserem Konto) bleiben die gelieferten Waren und Werke unser Eigentum. Bei Filmbearbeitungen werden Bild- und Tonträger des AG an uns zur Sicherheit übereignet. Die Rückgabe bedeutet keinen Verzicht auf diese Sicherheit; vielmehr wird schon jetzt vereinbart, dass die Ware in diesen Fällen für uns unentgeltlich verwahrt wird.

11. Schlußbestimmungen

Änderungen der Auftragsvereinbarung bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung des Vertrages nicht rechtswirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Parteien ist Mühldorf am Inn.

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